Logo KISS Presseinformationen der Selbsthilfe-Kontaktstelle  Köln

Logo KISS      

|| Zurück zur Übersicht Aktuelles ||

   

 

|| Zurück zur Übersicht Aktuelles ||

   

Presseinformation

Der neue Wegweiser „Selbsthilfegruppen in Köln“ ist da!

Mit ausführlichen Informationen zu 275 Kölner Selbsthilfegruppen

gibt diese Broschüre einen guten Überblick über die Selbsthilfeaktivitäten in Köln.

Einzelexemplare können kostenlos gegen Zusendung von 0,85 Euro in Briefmarken und Angabe der genauen Anschrift (!) bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln angefordert werden.

 

Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln

Marsilstein 4-6

50670 Köln

(8. Oktober 2010)

Presseinformation

Hilfe bei Ess-Störungen Gesundheitsdezernentin und Gesundheitskonferenz stellen Broschüre vor

Die AG Ess-Störungen der Kommunalen Gesundheitskonferenz Köln (KGK) hat eine Broschüre mit dem Titel „Informationen und Hilfsangebote in Köln zum Thema Ess-Störungen“ veröffentlicht. Die Broschüre spricht in erster Linie Betroffene und deren Angehörige an. Sie stellt aber auch Fachleuten die entsprechenden Informationen zur Verfügung. Neben einer Darstellung des vielfältigen Hilfsangebotes in Köln gibt das Heft einen Überblick über die verschiedenen Erscheinungsformen von Ess-Störungen sowie deren Behandlungsmöglichkeiten und stellt Checklisten zur Selbsteinschätzung vor.

Die Broschüre hat eine Auflage von 20.000 Exemplaren. Sie wird in verschiedenen öffentlichen Stellen in Köln ausliegen und u.a. an Schulen, Ärzte und Fitness-Studios verteilt. Beim Gesundheitsamt kann die Broschüre telefonisch unter der Rufnummer (0221) 221-24578 oder per E-Mail an silvia.clever@stadt-koeln.de kostenlos angefordert werden.

Seit 2002 setzt sich der Arbeitskreis Ess-Störungen Köln für die Verbesserung der Versorgung für Menschen mit Ess-Störungen im Kölner Raum ein. Hier arbeiten Fachleute aus den Bereichen Beratung, Behandlung, Prävention, Betreuung und Selbsthilfe. Seit 2005 arbeitet er als Arbeitsgruppe der Kommunalen Gesundheitskonferenz Köln (KGK). Diese beauftragte den Arbeitskreis, eine Informationsbroschüre über die in Köln existie­renden Angebote zu erstellen und zu veröffentlichen.

Ess-Störungen sind weit verbreitete psychosomatische Erkrankungen. Die neueste Erhebung zur Kinder-und Jugendgesundheit des Robert-Koch-Instituts hat ergeben, dass etwa jedes dritte Mädchen im Alter von 14 bis 16 Jahren Symptome einer Ess-Störung zeigt (vgl. Initiative „Leben hat Gewicht“). Das Deutsche Institut für Ernährungsmedizin und Diätetik (DIET) in Aachen gibt an, dass über 100.000 Frauen und Männer zwischen15 und 35 Jahren an Magersucht, 600.000 an Bulimie leiden (vgl. www.hungrig-online.de).

Magersucht, Bulimie und Ess-Sucht beeinträchtigen das Leben von Betroffenen und deren Angehörigen massiv. Die persönlichen Hintergründe sind vielfältig. Gesellschaftliche Bedingungen, wie Schönheitsideale und die Lebensrealität von Mädchen und Frauen, scheinen mit eine bedeutende Rolle zu spielen. Etwa 90 Prozent der von Magersucht und Bulimie Betroffenen sind Mädchen und Frauen. Aber auch bei Jungen und Männern ist eine Zunahme von Ess-Störungen zu beobachten.

Die Ess-Störung kann ein unbewusster Lösungsversuch sein, mit inneren wie äußeren Spannungen umzugehen. Bisher findet nur ein kleiner Teil der Erkrankten frühzeitig angemessene Behandlung. Je früher eine Behandlung begonnen wird, desto größer sind die Heilungschancen.

 

Download Broschüre Ess-Störung

(2. März 2010)

 
|